OA 01
Relaunch / Veröffentlichung
Vor Relaunch, wesentlicher Weiterentwicklung oder Veröffentlichung müssen Anforderungen und Risiken belastbar eingeordnet sein.
Struktur und Einsatzlogik
Nicht jedes Vorhaben braucht dieselbe Tiefe. Die Leistungen reichen von erster Einordnung über Validierung, Audit und Qualitätssicherung bis zu Nachweis, Anforderungen und Wissensaufbau.
Regulatorische, technische und organisatorische Anforderungen belastbar klären.
Digitale Angebote, Dokumente und Systeme unabhängig prüfen und dokumentieren.
Prüfergebnisse in Maßnahmen, Anforderungen, Nachweise oder Qualitätssicherung übersetzen.
Wissen, Rollen und Prüfschritte in Organisation, Beschaffung und Umsetzung anschlussfähig machen.
Operative Auslöser
Digitale Barrierefreiheit wird dort relevant, wo fachliche, organisatorische und regulatorische Entscheidungen belastbar getroffen werden müssen.
OA 01
Vor Relaunch, wesentlicher Weiterentwicklung oder Veröffentlichung müssen Anforderungen und Risiken belastbar eingeordnet sein.
OA 02
Leistungsbeschreibung, Prüfbasis, Nachweise und Abnahme brauchen klare Barrierefreiheitsanforderungen.
OA 03
Befunde müssen priorisiert, bewertet und in umsetzbare nächste Schritte überführt werden.
OA 04
Rückmeldungen, Beschwerden oder Überwachungsbezug erfordern nachvollziehbare Einordnung und Dokumentation.
OA 05
Zwischenstände, Komponenten und Releases sollen geprüft werden, bevor Fehler sich fortsetzen.
OA 06
PDF-, Office- oder Kommunikationsvorlagen brauchen Struktur, Prüfschritte und verlässliche Erstellung.
Weiterführend
M 01
Beratung
Rahmen, Prioritäten und Vorgehen klären
Einordnung regulatorischer, technischer und organisatorischer Anforderungen an digitale Barrierefreiheit.
Formate
fachliche Einordnung, Vorgehensempfehlung, Priorisierung, Entscheidungsgrundlage
M 02
Validierung
Schnelle belastbare Ersteinschätzung gewinnen
Fokussierte Einschätzung von Konformitätspotenzial, Risiken und nächsten sinnvollen Prüfschritten.
Formate
Validierungsnotiz, Risikoeinordnung, Empfehlung zum nächsten Prüfschritt
M 03
Audit
Digitale Angebote strukturiert prüfen
Strukturierte Prüfung digitaler Angebote auf Barrieren, Konformitätsabweichungen und Umsetzungsrisiken.
Formate
Auditbericht, dokumentierte Befunde, Prüfbasis, Handlungshinweise
M 04
Qualitätssicherung
Barrierefreiheit in Umsetzung und Weiterentwicklung absichern
Fachliche Absicherung in laufender Entwicklung, Umsetzung oder Weiterentwicklung.
Formate
QS-Rückmeldung, Review-Kommentare, Freigabeempfehlung, Nachsteuerungshinweise
M 05
Gutachten und Maßnahmenkataloge
Befunde priorisieren und in Steuerung überführen
Nachvollziehbare Bewertung mit priorisierten Empfehlungen für Management, Projektverantwortung und Umsetzung.
Formate
Gutachten, Maßnahmenkatalog, Priorisierung, Roadmap, Entscheidungsgrundlage
M 06
Erklärung zur Barrierefreiheit
Prüfstände in belastbare Erklärung überführen
Fachliche Grundlage für Erstellung, Überarbeitung oder Aktualisierung einer Erklärung zur Barrierefreiheit.
Formate
EzB-Entwurf, Überarbeitung bestehender Erklärung, fachliche Veröffentlichungsgrundlage
M 07
Anforderungskatalog
Anforderungen prüfbar in Vorgaben übersetzen
Barrierefreiheitsanforderungen für Beschaffung, Leistungsbeschreibung, Umsetzung und Qualitätssicherung nutzbar machen.
Formate
Anforderungskatalog, prüfbare Leistungsanforderungen, Nachweis- und QS-Kriterien
M 08
Schulungen und Wissensaufbau
Wissen rollenbezogen aufbauen
Praxisnahe Formate für Entwicklungsteams, Redaktionen, Design, Produktverantwortung und Führung.
Formate
Schulungsformat, Workshop, Rollenbriefing, Schulungsunterlagen, Fortbildungskonzept
Die Leistungen folgen keinem Produktverkauf und keiner Entwicklungslogik mit Eigeninteressen.
Bewertet werden Ursachen, Interaktionsmuster, Semantik, Dokumentstruktur und technische Prüfbasis.
Empfehlungen werden so gefasst, dass sie priorisiert, geplant und im Projekt gesteuert werden können.
Ergebnisse sind für Management, Beschaffung, Fachbereiche, Umsetzung und Qualitätssicherung nutzbar.
Weiterführend
Mediensysteme
Die Leistungen können je nach Projekt auf unterschiedliche digitale Angebotsformen und technische Umgebungen angewendet werden.
MS 01
Websites, Intranets, Extranets und Webanwendungen mit Blick auf WCAG, EN 301 549 und semantische Webstandards.
MS 02
iOS, Android, macOS und Windows mit anwendungsbezogenen Anforderungen an Bedienbarkeit und Interaktion.
MS 03
PDF, Word, PowerPoint, E-Mail und ePub mit Fokus auf Struktur, Lesereihenfolge, Alternativtexte und PDF/UA.
MS 04
Terminals, Displays, Wearables, IoT-Geräte und sprachbasierte Systeme in konkreten Nutzungskontexten.
MS 05
Generative, adaptive oder assistive Systeme mit Anforderungen an Zugänglichkeit, Steuerbarkeit und Nachvollziehbarkeit.
MS 06
XR, visionOS und räumliche Interfaces mit Anforderungen an Orientierung, Wahrnehmbarkeit und Interaktion.
Rollen
Die Leistungslogik berücksichtigt die Perspektiven der Rollen, die Anforderungen definieren, umsetzen, bewerten oder verantworten.
R 01
Entscheidung, Risiko, Priorisierung und strategische Steuerung.
R 02
Leistungsdefinition, Prüfbasis, Nachweisanforderungen und Abnahme.
R 03
Anforderungen, Inhalte, Prozesse und fachliche Verantwortung.
R 04
Design, Entwicklung, Redaktion, Betrieb und Qualitätssicherung.
Qualität und Steuerung
Digitale Barrierefreiheit beeinflusst Qualität, Nutzbarkeit, Steuerbarkeit und Zukunftsfähigkeit digitaler Angebote.
Eine fachlich saubere Einordnung schafft nicht nur Konformität, sondern eine belastbare Grundlage für digitale Qualität, planbare Umsetzung und fundierte Entscheidungen.
Ob erste Einordnung, konkrete Projektanfrage oder strukturierte Weiterentwicklung: Für anspruchsvolle digitale Vorhaben stehen fachlich belastbare Leistungen zur Bewertung und Umsetzung digitaler Barrierefreiheit zur Verfügung.